Wie 35 kleine Hexen den Sumpf überstanden
Es war mal wieder so weit. Am letzten Wochenende fand das Hexencamp wieder statt. 35 Mädchen im Alter von acht bis 13 und 7 Leiterinnen machten sich auf den Weg zum Heiderbergsee nach Brühl um ein spannendes Wochenende gemeinsam zu verbringen. Auch die Wetterprognose sorgte für die nötige Spannung.

So waren alle froh, dass die Zelte im Trockenen aufgebaut werden konnten und man auch die ersten Spiele draußen machen konnte.
Passend zu dem dann am späten Abend aufkommenden Gewitter wurde das Hexencamp in eine Gruselstadt verwandelt, in der Werwölfe umhergeisterten. Das hat auch weder Hexen noch Zelten geschadet, allerdings verwandelte sich der Zeltplatz mehr und mehr in eine Sumpflandschaft, was die Kinder allerdings sehr gefreut hat, weil sie sich einmal richtig im Matsch austoben konnten.


Am nächsten Tag ging es in den Kletterwald, wo die Mädels all ihren Mut unter Beweis stellen konnten. Und natürlich wurden auch die Fliegkünste der kleinen Hexen auf den Seilrutschen geschult. Außerdem wurden Gipsmasken gemacht, die nach allen Regeln der Kunst bemalt, beklebt und verziert wurden.
Während sich der Platz immer weiter in einen Sumpf verwandelte, versuchten die Mädchen ihr bestes um Knicklichter im Dunkel über den Platz zu bringen, ohne von den Oberhexen böse Fragen gestellt und die Knicklichter abgejagt zu bekommen. Viele bunte Lichter flitzten durch die Gegend.


Am nächsten Tag starteten wir mit einem Lagerfeuer-Gottesdienst um anschließend Besuch von der AG Baumeister zu bekommen, die mit uns eine Gruppenstunde zum neuen Schwerpunktthema: „Adolph Kolping, Baumeister für einen Himmel auf Erden“ durchgeführt hat.
Und dann war das Hexencamp auch schon wieder vorbei. Mit dem gut gemeinten Rat der Leiterinnen an die Eltern, sie sollten Kinder inklusive Koffer komplett in die Waschmaschine stecken und der Bitte an die Mädchen im nächste Jahr mit dem strahlenden Sonnenschein wiederzukommen, verabschiedeten sich die Hexen. Und schon freuen sich alle auf das nächste Jahr!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit vielen Jahren fährt die Kolpingjugend jetzt schon einmal im Jahr auf ein Zeltlager für Mädchen zwischen 8 und 13 Jahren. Dabei geht es ein ganzes Wochenende darum, den Mädchen Angebote zu machen, die sie auf die unterschiedlichsten Weisen herausfordern.
Zum einen gibt es kreative Angebote, die vom T-Shirt gestalten, über Spiegel bekleben, bis zum Malen alles beinhalten kann. Dabei ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Zum anderen gibt es immer ein Outdoor-Angebot wie Kanufahren oder Klettern. Natürlich steht der Spaß dabei im Vordergrund, aber es ist auch sehr schön zu sehen, wie stolz die Mädchen nachher sind, wenn sie die gestellten Aufgaben geschafft haben. 

Außerdem gibt es einen Lagergottesdienst und gemeinsame Runden am Lagerfeuer, bei denen gesungen wird, Schokobananen gemacht werden und das ein oder andere Mal wird es auch etwas gruselig.

Bei unseren Aktionen achten wir auch sehr auf kritischen Konsum, weshalb wir bei der Verpflegung und unserem Material auf Nachhaltigkeit, Ökologie und Fairen Handel achten.